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Am heutigen Freitagabend war mal wieder Derbytime, unsere 1. Herren war zu Gast in Lammertsfehn. Wer nicht vor Ort die Partie verfolgte, hatte zumindest noch die Möglichkeit im Livestream ehrlichen Kreisligafußball zu verfolgen.

Filsum stand zunächst tief und überließ vor allem den Gastgebern das Spielgeschehen. Sodass über weite Teile sich beide Mannschaften neutralisierten und es wenig Tomöglichkeiten gab. Nach gut 20 Minuten war die erste nennenswerte Tormöglich auf Seiten der Blau-Weißen zu notieren, als Eiko aus rund 20 Metern schoss und nur die Latte der Filsumer Führung im Wege stand. Mit dem ersten guten Angriff erzielte der TSV in der 25 Minute den Führungstreffer, nachdem eine abgefälschte Flanke dem Stürmer quasi auf den Kopf fiel. Danach wurde Filsum aktiver und hatte vor allem durch Standards mehrfach den Ausgleich auf dem Fuß, leider fehlte heute das Quäntchen Glück.

Filsum ging motiviert in die zweite Halbzeit, doch musste sehr früh nach Wiederanpfiff den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Nach einem Freistoß rutsche der Ball durch die Abwehrreihe hindurch und fand am langen Pfosten einen Abnehmer vom TSV. In der Folge wurde es ein sehr hitziges Spiel, wo leider auch der Schiedsrichter nicht die notwendige Souveränität ausstrahlte. In der 66. Minute bekam Lammertsfehn dann noch einen zweifelhaften Elfmeter zugesprochen, der den Zwischenstand zum 3:0 markierte. Filsum warf in der Schlussviertelstund nochmal alles nach vorne und kam in der 75. Minute nach einer Ecke durch Hauke zum 3:1 Anschlusstreffer. Bis zum Schlusspfiff hatte Filsum mehrere gute Tormöglichkeiten, scheiterte dann am Torhüter oder traf wieder mal nur Aluminium.

Mit ein bisschen mehr Spielglück wäre heute zumindest 1 Punkt drin gewesen, so muss man leider die unglückliche Niederlage hinnehmen.

Endstand: 1:3

Aufstellung: Florian Bruns - Eiko Kramer, Steffen Gaulke, Malte Pleis, Jordi Slagter (85. Jan Zalikowski) - Philipp Habierski (75. Andreas Busboom), Hansi Coordes, Marcel Borchert, Christopher Theus, Hendrik Haken (65. Tony van der Harg) - Hauke Specht