Zweite Herren zeigt wieder die alten Tugenden, verpasst aber gerade in den Anfangsphase gegen Concordia Ihrhove II einen möglichen Heimsieg
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Am Freitagabend erwartete die Filsumer Zweitvertretung die 3. Mannschaft von Concordia Ihrhove. Das Hinspiel hatten die Filsumer mit 0:3 verloren, waren in dieser Partie aber wie selten zuvor von Verletzungen gebeutelt gewesen.
Ganz anders als in den letzten beiden Partien gingen die Gastgeber völlig fokussiert in die Partie, dies merkte man bereits beim Aufwärmprogramm und bei der Kabinenansprache vorm Spiel in der Kabine. Die Filsumer Reserve war früh in den Zweikämpfen, setzte die Gäste direkt tief in der eigenen Hälfte unter Druck und trugen gute Spielzüge vor. All´ das, was man in den letzten Spielen so schmerzhaft vermisst hatte. Bereits in der Anfangsviertelstunde bot sich den Hausherren gleich mehrfach die Möglichkeit, das heutige Spiel frühzeitig für sich zu entscheiden. Doch teils überhastet, teils unkonzentriert wurde zwei 100-prozentige Möglichkeiten ausgelassen. Nach dieser sehr guten Anfangsphase ließen die Gastgeber die Ihrhover nach einer knappen halben Stunde etwas besser ins Spiel kommen, so dass auch diese nun hin und wieder mal, zumeist jedoch ohne Gefahr, vors heute wieder von Vincent Skubis gehütete Filsumer Tor kamen. Da auch in der Folgezeit keine Tore fallen sollten, ging es torlos in die Kabinen.
Nach Wiederanpfiff änderte sich zunächst wenig am Spielverlauf. Die Hausherren hatten mehr Ballbesitz, konnten aber wie bereits in Halbzeit 1 einige Hochkaräter nicht in ein Tor ummünzen. Im Laufe der zweiten Hälfte schwanden den Hausherren, auch aufgrund der engagiert dargebotenen Spielweise, dann ein wenig die Kräfte und die Gäste kamen in der Schlussphase ihrerseits zu zwei Großchancen, teils mit Unterstützung von Filsumer Akteuren. Einmal kullerte ein eigentlich harmloser Ball kurz vor Klärung gegen den Pfosten des Filsumer Tores, in einer anderen Szene flipperte der Ball gefühlt minutenlang durch den Strafraum der Gastgeber, bis er dann endlich aus der Gefahrenzone geklärt werden konnte. Schlussendlich pfiff der Schiedsrichter die Partie ohne Tore ab, wobei die Gäste mit diesem Unentschieden sicher besser leben können als die Filsumer Reserve.
Nun stehen in der Woche nach Pfingsten noch die beiden letzten Saisonspiele für die Filsumer auf dem Programm, bis es für das Team vom Trainergespann Collmann/Müller dann endlich in die langersehnte Sommerpause geht.
Tore: Fehlanzeige
Aufstellung: Vincent Skubis, Dirk Heselmeyer, Oliver Brinkmann, Michael Pleis, David Löwen (55. Franz Boekhoff), Albert Löwen, Tjarko Grünefeld, Frank Berends (78. Jendrik de Vries), Kevin Berends, Aeneas Köppen, Isaac Abdullah (72. Jannis Boelsen)

Aeneas Köppen verpasst in dieser Szene den Führungstreffer

Vincent Skubis hielt seinen Kasten sauber
Zweite Herren momentan leider nur Punktelieferant, Niederlage auch beim bisherigen Tabellenschlusslicht
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Völlig verunsichert und ohne jegliches Selbstvertrauen war, wie schon letzte Woche in Steenfelde, auch der heutige Auftritt der Filsumer Zweitvertretung. Mut- und ideenlos präsentierte man sich in Ostrhauderfehn wie ein Absteiger, wobei die Mannschaft vom Trainerteam Collmann/Müller dafür glücklicherweise bereits zu viele Punkte sammeln konnte.
Ein detaillierter Bericht vom heutigen Spiel kann bei den beteiligten Akteuren erfragt werden.
Tore: 1:0 (22.), 1:1 (37. Marco Dogs), 2:1 (57.), 3:1 (67.), 3:2 (70. Kevin Berends), 4:2 (90.+2)
Aufstellung: Vincent Skubis, Aike Ahrens (46. Frithjof Schmidchen), Oliver Brinkmann, Christian Collmann (70. Malte Niet), Dirk Heselmeyer, Janek Frisch (46. Jannis Boelsen), Michael Pleis, Frank Berends, Marco Dogs (65. Aeneas Köppen) Kevin Berends, Isaac Abdullah (77. Simon Böllner)
Zweite Herren lässt in Steenfelde vieles vermissen und kassiert die nächste Niederlage
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Am heutigen Sonntagmittag reiste die Zweitvertretung von Blau-Weiß zur Reserve vom SuS Steenfelde und wollte nach dem Rückschlag letzte Woche in Rhauderfehn auch endlich mal wieder auswärts was Zählbares mitnehmen.
Die Gastgeber ließen die Partie auf dem recht kurzen B-Platz austragen und versprachen sich dadurch sicher ein paar Vorteile.
Die Geschichte des Spiels ist leider schnell erzählt:
Die Hausherren standen tief, spielten sich aber immer wieder gut in die Hälfte der Filsumer. Meist waren für die Offensivaktionen der Gastgeber die gleichen 2-3, technisch sehr versierten Spieler verantwortlich, die die Gäste über die gesamte Spielzeit nur selten in den Griff bekamen. Ohnehin ließen die Filsumer heute vieles vermissen, was eine Mannschaft auszeichnet, die mit dem absoluten Siegeswillen eine Partie bestreitet. Viele Zweikämpfe wurden nur halbherzig bis teils sogar alibimäßig geführt, „Manndeckung“ fand oft einige Meter vom Gegenspieler entfernt statt und nur allzu oft fehlte bei eigenem Ballbesitz die Anspielstation, die zündende Idee und bei dem einen oder anderen vielleicht auch ein wenig der Mut und das Selbstvertrauen.
Nachdem es zur Halbzeit noch torlos in die Kabinen gegangen war, was in erster Linie an den beiden sehr gut aufgelegten Keepern lag, sollte sich dies nach Wiederanpfiff ändern.
Nach gut einer Stunde verloren die Gäste am gegnerischen Strafraum den Ball und die Gastgeber fuhren einen blitzsauberen Konter. Schlussendlich gelangten sie in den Filsumer Strafraum, spielten den Ball klug quer und der freie Steenfelder Stürmer musste den Ball nur noch einschieben. Als nur eine Minute später ein bereits mit gelb vorbelasteter Steenfelder in der Filsumer Hälfte nahe der Eckfahne völlig übermotiviert gegen Stefan Grünefeld zu Werke ging, verwies der Schiedsrichter ihn mit gelb-rot des Feldes. Dies bedeutete eine fast noch 30-minütige Überzahl für die Gäste, die sich jedoch weiterhin offensiv sehr schwertaten. Die beste Möglichkeit auf den Ausgleich hatte Marco Dogs, als er ungefähr Höhe des Elfmeterpunktes an den Ball kam, diesen jedoch unter Gegnerdruck über das Tor drosch.
In der Nachspielzeit spielte die „Kreativabteilung“ von Steenfelde mit der Filsumer Defensive Katz und Maus, ließ gleich 3 Spieler wie Slalomstangen stehen und konnte letztlich nur noch durch Florian Bruns am Torerfolg gehindert werden, leider jedoch mit regelwidrigen Mitteln. Den fälligen Strafstoß nutzten die Hausherren zum 2:0-Endstand.
Tore: 1:0 (65.), 2:0 (90.+4)
Aufstellung: Florian Bruns, Aike Ahrens, Oliver Brinkmann, Stefan Grünefeld (76. Daniel Kamedula, 87. Jannis Boelsen), Michael Pleis, Janek Frisch (46. Marco Dogs), Jannes Aden (63. Tjarko Grünefeld), Frank Berends, Kevin Berends, Malte Niet, Isaac Abdullah

Florian Bruns kann in dieser Szene den Einschlag gerade noch so verhindern.

Jannes Aden verpasst die mögliche Führung.
Zweite Herren trauert eigenen Chancen nach und fährt mit mindestens 1 Punkt zu wenig aus Rhauderfehn nach Hause
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Am heutigen Sonntagnachmittag musste die Zweitvertretung von Blau-Weiß die Auswärtsfahrt nach Rhauderfehn antreten. Das Wetter war für Anfang Mai extrem drückend und ein baldiges Gewitter stand in der Luft. Wie in der Vergangenheit in Rhauderfehn nur zu häufig, sollte dieses Partie den Filsumern wieder einmal alles abverlangen. Bereits mehrfach hatten Spiele dort seltsame Wendungen genommen und die Filsumer Reserve war hin und wieder äußerst unglücklich bis fast unerklärlich als Verlierer vom Platz gegangen.
Doch die Partie begann aus Filsumer Sicht zunächst recht positiv. Nach einem ersten Abtasten kamen die Gäste gelegentlich vors Rhauderfehner Tor, ohne jedoch wirklich Torgefahr auszustrahlen. Nach 15 Minuten kam der Ball von links in den heimischen Strafraum, Isaac Abdullah stieg am höchsten und konnte den Ball per Kopf im Tor unterbringen. Und nur wenige Minuten später zirkelte Kevin Berends nach einem zentral vor dem Tor der Hausherren verursachten Freistoß genau Richtung linken Winkel, doch irgendwie konnte der Rhauderfehner Torhüter den Einschlag verhindern. Die Hausherren verursachten mit ihren zumeist langen Bällen auf den bulligen Mittelstürmer eigentlich nur wenig Gefahr, doch zweimal konnte Florian Bruns, jeweils nach Steckpässen durch die Filsumer Abwehrzentrale, einen Gegentreffer gerade noch so verhindern. Da dann kurz vor dem Halbzeitpfiff eine sogenannte „Hundertprozentige“ von den Gästen nicht genutzt wurde, ging es mit einer knappen Filsumer Führung in die Pause.
Nach Wiederanpfiff erspielten sich die Hausherren zwar ein leichtes Übergewicht, aber gerade nach schnellen Gegenstößen bot sich den Gästen bereits früh in Halbzeit 2 gleich mehrfach die Chance auf die Entscheidung zugunsten der Filsumer. Nach gut einer Stunde erreichte ein langer Befreiungsschlag den in stark abseitsverdächtiger Position wartenden Mittelstürmer der Hausherren. Dieser blieb cool und schob zum Ausgleich ein. Und nur wenige Augenblicke später wurde Malte Niet, als er völlig frei am gegnerischen Strafraum an den Ball kam, wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung zurückgepfiffen.
Als sich in der Schlussphase vermutlich schon viele Spieler und Zuschauer mit einem Remis abgefunden hatten, schlugen die Hauherren einen Freistoß lang in den Filsumer Strafraum. Dort kam erneut der Rhauderfehner Mittelstürmer per Kopf an den Ball und überspielte den Filsumer Keeper. Somit war der Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt. Doch die Gäste wollten sich mit der drohenden Auswärtsniederlage keinesfalls zufriedengeben und drängten auf den Ausgleich. Und tatsächlich konnte Tjarko Grünefeld in der 89. Minute mit einem überlegten Kopfball den hochverdienten Ausgleich erzielen. Nur leider gab es eine Person auf dem Platz, die in der vorangegangenen Situation ein Stoßen von Tjarko gesehen hatte und auf Offensivfoul entschied. Somit ging es zur Verwunderung aller mit einer knappen Rhauderfehner Führung in die 3-minütige Nachspielzeit. Da hier keine weiteren Treffer fallen sollten, mussten sich die Gäste mit 1:2 geschlagen geben.
Tore: 0:1 (14. Isaac Abdullah), 1:1 (68.), 2:1 (88.)
Aufstellung: Florian Bruns, Aike Ahrens, Christian Collmann, Michael Pleis, Dirk Heselmeyer (46. Lars Bergmann, 61. David Löwen), Simon Böllner (56. Marco Dogs), Tjarko Grünefeld, Frank Berends, Kevin Berends, Malte Niet, Isaac Abdullah
II. Herren gewinnt 2:1 gegen direkten Tabellennachbarn, Florian Bruns hält 3 Punkte in der Nachspielzeit gegen Völlen fest
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Am gestrigen Mittwochabend erwartete die Zweitvertretung von Blau-Weiß die Eintracht aus Völlen. Freundlicherweise hatten die Gäste einer Verlegung auf diesen Termin zugestimmt, da den Hausherren am regulären Termin gleich mehrere Stammspieler gefehlt hätten. Im Hinspiel hatten sich die Filsumer von den Gegnern in der 1. Halbzeit recht schnell den Schneid abkaufen lassen und zur Pause mangels Zugriffs fast aussichtslos bereits 3:1 zurück gelegen. Doch mittlerweile hatten sich beiden Teams auf Platz 4 bzw. Platz 5 der Tabelle eingefunden und deshalb war eine Partie auf Augenhöhe zu erwarten.
In den Anfangsminuten übernahmen die Gastgeber sofort das Zepter und konnten bereits in der 7. Minute eine der ersten Möglichkeiten durch Malte Niet zur frühen Führung nutzen. Leider brachte diese den Hausherren nicht die erwartete Sicherheit, denn in der Folgezeit verflachte das Spiel zusehends und man machte den Gegner durch viele individuelle Fehler unnötig stark. Insgesamt musste leider festgehalten werden, dass die Partie auf keinem hohen Niveau gespielt und nicht zwingend der C-Klasse gerecht wurde. Vom Spannungslevel jedoch sollte sie den Zuschauern gerade in der Schlussphase alles bieten.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnten die Gäste nach einem Filsumer Ballverlust am gegnerischen Strafraum schnell kontern und mit einem überlegten Abschluss über den in dieser Szene chancenlosen Florian Bruns den Ausgleich erzielen.
In der Kabine bauten sich die Hausherren noch einmal auf und folgerichtig konnte Kevin Berends nach knapp einer Stunde die erneute und auch durchaus verdiente Führung für sein Team erzielen. Nachdem ein Freistoß nahe der Mittellinie hoch in den Völlener Strafraum geschlagen wurde, zögerte der Gästekeeper einen Moment zu lange und Kevin konnte den Ball ins Tor spitzeln.
In der Folgezeit plätscherte das Spiel langsam vor sich hin und die Hausherren verpassten gleich mehrfach die Entscheidung, weshalb bis zur Schlussphase Spannung geboten war. In der letzten Minute der Nachspielzeit brach dann tatsächlich ein Völlener Stürmer in den Filsumer Strafraum durch und tauchte fast freistehend vor Florian Bruns auf. Dieser machte sich groß und konnte mit einer starken Parade den Ausgleichstreffer verhindern. Kurz nach dieser Szene pfiff der Schiedsrichter die Partie ab und die Filsumer Zweitvertretung fiel sich erleichtert in die Arme.
Tore: 1:0 (7. Malte Niet), 1:1 (40), 2:1 (58. Kevin Berends)
Aufstellung: Florian Bruns, Aike Ahrens (46. Jannes Aden), Michael Pleis, Christian Collmann, Dirk Heselmeyer, Janek Frisch, Tjarko Grünefeld (59. Daniel Kamedula), Frank Berends (67. Simon Böllner), Kevin Berends (88. Lars Bergmann), Malte Niet (85. Tjarko Grünefeld), Isaac Abdullah

Das obligatorische Kabinenfoto nach dem Spiel