
Bis zuletzt sorgten die Helfer dafür, dass die Läufer den hohen Temperaturen trotzen konnten.
Der erste Tag der Sporttage stand auch in diesem Jahr ganz im Zeichen von „Filsum Löppt“. In den letzten Tagen vor dem Start dieser Veranstaltung deutete einiges darauf hin, das ein neuer Rekord bei der Anzahl der Teilnehmer möglich sein könnte. Doch der Wettergott machte einen Strich durch die Rechnung. Nicht durch Kälte und Nässe wie zwei Wochen zuvor beim Filsumer Reiterfest, sondern mit dem genauen Gegenteil. Es wurde ungewöhnlich hohe Temperaturen für die Sporttage gemeldet. Aus diesem Grund wurde frühzeitig reagiert: Alle Läufe wurden um eine Stunde nach hinten verschoben, um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern angenehmere Bedingungen zu ermöglichen.

Selbst auf der kürzesten Strecke im Kinnerloop gab es ausreichend Trinkgelegenheiten.
Wie gewohnt wurden verschiedene Strecken für unterschiedliche Altersgruppen und Leistungsniveaus angeboten. Für die jüngsten Läuferinnen und Läufer führte der 400-Meter-Kinnerloop über die beiden Sportplätze von Blau-Weiß Filsum. Darüber hinaus standen der 2.000-Meter-Schülerlauf, das 5.200-Meter-Walking, der 5.200-Meter-Lauf sowie der 10.300-Meter-Lauf auf dem Programm.

Der Start in den Schülerlauf
Zahlreiche Helferinnen und Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung, die maßgeblich von Holger Wollenberg und Holger Schulte organisiert wurde. Bis kurz vor dem Start wurden zusätzliche Möglichkeiten zur Flüssigkeitsaufnahme und Abkühlung geschaffen. Aus Rücksicht auf die Gesundheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde zudem auf eine Zeitnahme verzichtet. Auch die Anzahl der Sanitäter wurde vorsorglich erhöht.

Ein Bild der vielen Helfer von Filsum Löppt.
Trotz dieser Maßnahmen entschieden sich aufgrund der hohen Temperaturen einige bereits angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer kurzfristig gegen eine Teilnahme. So stand an diesem Abend nicht die Jagd nach Bestzeiten im Vordergrund, sondern ein verantwortungsvoller und gemeinschaftlicher Auftakt der Sporttage.

Die Karte zu den verschiedenen Strecken von Filsum Löppt.
Dennoch kann die Veranstaltung insgesamt als Erfolg gewertet werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich sehr zufrieden mit dem Ablauf und der Organisation. In geselliger Runde wurde anschließend noch bis spät in die Nacht gemeinsam gefeiert.
Weitere Bilder zur Filsum Löppt gibt es hier.
Die größten Auswirkungen hatten die extremen Temperaturen auf das Programm am Samstag. Eigentlich waren von 10 bis 19 Uhr Jugend-Fußballturniere für alle Jugendmannschaften des Vereins geplant. Organisiert und geleitet wurde der Tag von Gerrid Müller, unterstützt von Helfern aus der Zweiten Herren.

Ein Bild des Spiels der G-Jugend gegen ihre Eltern.
Aufgrund der Hitze musste das gesamte Nachmittagsprogramm jedoch abgesagt werden. Betroffen waren die Turniere der D-Jugend, der D-Mädchen und der A-Jugend sowie das geplante Spiel der B-Mädchen gegen die Damen von Blau-Weiß Filsum.
Das Vormittagsprogramm konnte dagegen stattfinden, wurde aber zeitlich nach vorne verlegt. So begann das Spiel der G-Jugend gegen die Eltern bereits um 9:30 Uhr. Um 12:30 Uhr war das Jugendprogramm beendet, anschließend folgte eine längere Hitzepause bis 19 Uhr.
Für alle Beteiligten war die Absage natürlich enttäuschend. Das galt besonders für Gerrid, der viel Zeit, Mühe und Arbeit in die Vorbereitung und Organisation der Jugendturniere gesteckt hatte. Besonders bitter war zudem, dass bereits das Jugendturnier im Januar wetterbedingt ausgefallen war. Damals hatte man sich noch mit dem Gedanken getröstet, dass das Turnier bei den Sporttagen im Sommer ganz sicher nicht wegen Schneetreibens abgesagt werden müsste. Damit lag man zwar richtig – am Ende sorgte jedoch das andere Wetterextrem dafür, dass die Jugendturniere nicht wie erhofft stattfinden konnten.
Am Samstagabend kam dann wieder mehr Bewegung auf den Sportplatz: Das Elfmeterschießen, erneut organisiert von Gerrid und der Zweiten Herren, konnte wie geplant stattfinden. Vermutlich ebenfalls wegen der hohen Temperaturen hatten sich zwar nur zwölf Mannschaften angemeldet, doch die Stimmung litt darunter nicht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Zuschauerinnen und Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten.

Das Turnier im Elfmeterschießen fand gleichzeitig auf zwei Toren statt.
Besonders erfreulich war die Teilnahme der Freunde aus dem Brookmerland. Von ihnen hatte man sich auch die schöne Idee eines Turniers im Elfmeterschießen abgeschaut.

Zwölf Teams nahmen am Turnier im Elfmeterschießen teil.
Für eine entspannte Atmosphäre in den Pausen sorgte die Cocktailbar. Dort konnten es sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einem Sofa bequem machen und sich von Spielerinnen der Damenmannschaft einen Cocktail servieren lassen. Die Treffsicherheit wurde dadurch zwar nicht unbedingt erhöht, die nervliche Belastung beim Elfmeterschießen aber zumindest spürbar gesenkt. ;-)
Der Sonntag begann mit einem gut besuchten Gottesdienst auf dem Trainingsplatz von Blau-Weiß Filsum. Parallel dazu standen im weiteren Verlauf des Tages ein bunter Kindernachmittag und eine Cafeteria auf dem Programm.

Für fast alle Besucher des Gottesdienstes konnte ein schattiges Plätzen eingerichtet werden.
Zum Schutz vor der Sonne wurden Pavillons aufgestellt, sodass die Besucherinnen und Besucher dem Gottesdienst im Schatten folgen konnten. Geleitet wurde er von Pastorin Ulrike Gouldschaal und Jörg Raddatz. Passend zur WM und zum Fußball im Verein stand der Gottesdienst unter dem Motto „You’ll never walk alone“.

Im Trikot von Blau-Weiß Filsum leitete Pastorin Ulrike Gouldschaal den Gottesdienst
Nach dem seelischen Wohl folgte direkt das leibliche Wohl. Die Zweite Herren öffnete im Anschluss die Imbissbude, sodass sich alle, die mochten, mit Pommes, Frikadellen, Currywurst oder Schnitzel sowie Kartoffel- oder Krautsalat stärken konnten.
Um 14:30 Uhr begann der bunte Kindernachmittag, der von Ingo Büürma und Bea Müller geleitet wurde. Unterstützt wurden sie dabei von Fenja Eilers, Svea Wollenberg, Neele Ölscher und Jamie-Lee Ahrends-Reckord aus den B-Mädchen. Leider wirkten sich auch hier die sehr hohen Temperaturen etwas auf die Beteiligung aus, sodass nicht ganz so viele Kinder wie in den vergangenen Jahren dabei waren.
Die erschienenen Kinder konnten sich an den verschiedensten Stationen austoben und amüsieren. Für die Eltern gab es währenddessen die Gelegenheit, sich in der Cafeteria mit Kuchen zu stärken. Organisiert wurde die Cafeteria, ebenso wie der Gottesdienst zuvor, von der Evangelischen Gemeinschaft Filsum.
Am Montag, dem letzten Tag der Sporttage, sanken die Temperaturen spürbar – und das machte sich direkt bei den Besucherzahlen bemerkbar. So nahmen 106 Personen am Radwandern teil, das von Ralf zum Buttel organisiert wurde. Nur einmal in den vergangenen 25 Jahren war der Zuspruch noch größer.

Die Ruhe vor dem Ansturm! An einer Station mussten die Teilnehmer würfeln und Quersummen bilden. Dabei konnten sie sich mit verschiedenen Süßigkeiten stärken.
Die ersten Teilnehmer beim Radwandern waren die Jungs aus der C-Jugend. Für sie stand um 18:30 Uhr ein Spiel gegen die Ostfriesenkicker auf dem Programm. Da sie sich den Spaß am Radwandern trotzdem nicht nehmen lassen wollten, starteten sie bereits um 17 Uhr als erste Gruppe. So blieb genug Zeit, um pünktlich zum Treffen der Mannschaft wieder zurück zu sein.

Mit Spannung wurde die Ziehung der Gewinnlose der Tombola erwartet.
Direkt im Anschluss an das Spiel der C-Jugend folgte die Partie der Zweiten Herren. Während der ersten Halbzeit wurden auf dem Trainingsgelände die Gewinnlose der Tombola gezogen. Die Lose waren während der gesamten Sporttage verkauft worden. Organisiert wurde die Tombola von Stephan Hinrichs, Heino Pollmann und Meike Rull.
Mit dem gut besuchten Radwandern, den beiden Fußballspielen und der Ziehung der Tombolapreise fanden die Sporttage am Montag einen gelungenen Abschluss.